Berlin, 19.01.2026
Die Games Branche ist ein zentraler Innovationstreiber und wichtiger Qualifizierungssektor
Die neue Studie “Die Games-Branche in Deutschland 2025” belegt ein dynamisches Wachstum der deutschen Games-Branche in den letzten Jahren. Der Games-Förderung des Bundes kommt dabei eine zentrale Rolle zu.
Die veröffentlichte dritte Branchenstudie „Die Games-Branche in Deutschland 2025“ untersucht nach den Vorstudien von 2017 und 2020 die Entwicklung der deutschen Games-Branche. Sie analysiert unter anderem die Effekte der seit mehreren Jahren bestehenden Bundesförderung.
Die Studie wurde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mitfinanziert. Sie ist ein Projekt des „game - Verband der deutschen Games-Branche e.V.“ und wurde von der goldmedia GmbH durchgeführt.
Zu den wesentlichen Ergebnissen gehört, dass sich im erweiterten Kernmarkt der Games-Branche die Zahl der Unternehmen seit der letzten Erhebung 2018 fast verdoppelt hat und nun bei rund 1.200 liegt. Dieser umfasst Entwicklungs- und Publishing-Unternehmen sowie gamespezifische Dienstleister. Der Umsatz der Branche ist um 22 Prozent auf 3,73?Milliarden Euro gestiegen, während die Beschäftigung um 20 Prozent auf etwa 14.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand?2024) zugenommen hat. Die Studie bestätigt zudem, dass die Games-Branche ein zentraler Innovationstreiber der digitalen Wirtschaft ist und wichtiger Impulsgeber insbesondere in den Bereichen interaktive sowie visuelle Technologien und Künstliche Intelligenz. Viele ihrer Beschäftigten wechseln im Laufe ihrer Karriere in andere Branchen und tragen dort wesentlich zur Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsstärke der Unternehmen bei. Schließlich zeigt die Studie die Wirksamkeit der Bundesförderung auf, denn jeder investierte Euro generiert 6,50?Euro Bruttowertschöpfung sowie 2,50?Euro an Steuern und Sozialabgaben.
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(Quelle: BMFTR Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt)