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Düsseldorf, 03.09.2026

Initiative für einen bundesweit einheitlichen Meldeweg für Drohnensichtungen / Positionspapier GSW-Netzwerk e.V.

Die jüngsten Drohnenvorfälle im sicherheitskritischen Umfeld, wie der Fund eines mit Sprengstoff präparierten unbemannten Fluggeräts am 4. August 2026 nahe dem Flughafen Leipzig/Halle, führen uns die wachsende Bedrohung für die öffentliche Sicherheit und unsere Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) deutlich vor Augen. Drohnen sind längst kein rein luftfahrtrechtliches oder technisches Thema mehr, sondern eine handfeste Herausforderung für die zivile und militärische Verteidigungsbereitschaft.

Das GSW-Netzwerk e.V. (Netzwerk der Gesellschaft der Sicherheitstechnischen Wirtschaft e.V.) sieht hier dringenden strukturellen Handlungsbedarf. Derzeit scheitert eine effektive Gefahrenabwehr im ersten Moment oft an einer stark differenzierten, unübersichtlichen Zuständigkeitsstruktur zwischen Bundeswehr, Bundespolizei, Landesbehörden und privaten Betreibern. Wer eine verdächtige Drohne beobachtet, darf in einer kritischen Situation nicht erst Organigramme studieren müssen, um den richtigen Ansprechpartner zu finden.

Das GSW-Netzwerk e.V. regt daher die Einrichtung eines bundesweit einheitlichen, digitalen und KI-gestützten Meldewegs an (eine zentrale Rufnummer sowie eine App) – einen „Single Point of Contact“ für Drohnensichtungen. GSW-Netzwerk e.V. sieht eine solche Lösung ausdrücklich nicht als Ersatz für den Notruf 110 oder 112, sondern sollte diese zugleich entlasten!

Die Kernpunkte und die vorgeschlagenen fünf Kernanforderungen (Einfachheit, Schnelligkeit, intelligente KI-Vorwertung, Vernetzung und Skalierbarkeit) sind in einem Positionspapier zusammengefasst.

Dieses finden Sie online unter >>>

(Quelle: GSW-Netzwerk e.V.)